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Installationsregeln und ‑reihenfolge für Speichermodule

Speichermodule müssen in einer bestimmten Reihenfolge auf Grundlage der Hauptspeicherkonfiguration, die Sie implementieren, und der Anzahl an Prozessoren und Speichermodulen, die im Server eingebaut sind, installiert werden.

Informationen zum Optimieren der Speicherleistung und Speicherkonfiguration finden Sie auf der Lenovo Press-Website:

Speicher – Lenovo Press

Darüber hinaus können Sie einen Speicherkonfigurator nutzen, der auf der folgenden Website verfügbar ist:

Lenovo Enterprise Solutions Configurator

Spezielle Informationen zur erforderlichen Installationsreihenfolge von Speichermodulen in Ihrem Rechenknoten auf Grundlage der Systemkonfiguration und des Speichermodus, den Sie implementieren, werden unten angezeigt.

Abbildung 1. Position von Speichermodul und Prozessor
Memory module and processor location
Tabelle 1. Position von Speichermodul und Prozessor
1 Speichermodul-Steckplätze 9–124 Speichermodul-Steckplätze 1–4
2 Prozessorsockel 25 Speichermodul-Steckplätze 5–8
3 Prozessorsockel 16 Speichermodul-Steckplätze 13–16

Die folgende Speicherkanalkonfigurationstabelle zeigt die Beziehung zwischen Prozessoren, Speichercontrollern, Speicherkanälen und Steckplatznummern von Speichermodulen.

Tabelle 2. Informationen zu Kanal und Steckplatz von DIMMs um einen Prozessor
ProzessorProzessor 1Prozessor 2
KanalBADCGHEFFEHGCDAB
Speichermodul-Steckplatznummer12345678910111213141516

Installationsrichtlinien für das Speichermodul

  • Zwei Konfigurationstypen werden unterstützt. Berücksichtigen Sie die Regeln und die entsprechende Bestückungsreihenfolge:
  • Ein Etikett auf jedem DIMM gibt den DIMM-Typ an. Diese Informationen sind im Format xxxxx nRxxx PC4-xxxxx-xx-xx-xxx dargestellt. N gibt an, ob das DIMM über eine Speicherbank (n=1) oder zwei Speicherbänke (n=2) verfügt.

  • Pro Prozessor ist mindestens ein DIMM-Modul erforderlich. Installieren Sie mindestens acht DIMMs pro Prozessor, um eine gute Leistung zu erhalten.

  • Wenn Sie ein DIMM austauschen, stellt der Server eine automatische DIMM-Aktivierungsfunktion bereit, sodass Sie das neue DIMM nicht manuell über das Setup Utility aktivieren müssen.

Achtung
  • Das Kombinieren von x4- und x8-DIMMs im selben Kanal ist erlaubt.

  • Installieren Sie DIMMs mit derselben Geschwindigkeit, um eine optimale Leistung zu erreichen. Andernfalls ermittelt das BIOS die geringste Geschwindigkeit unter allen Kanälen und nutzt diese für alle Kanäle.