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Bootoptionen definieren

Sie können die bei der Bereitstellung des Musters auf die Zielserver angewendete Bootreihenfolge definieren.

Vorgehensweise

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Bootoptionsmuster zu erstellen:

  1. Klicken Sie im Assistenten für neue Servermuster auf die Registerkarte Boot.

    Anzeigenerfassung, in der die SAN-Bootoptionen im neuen Assistenten für Servermuster angezeigt werden.
  2. Wählen Sie einen der folgenden Systembootmodi aus:
    • Bootmodus für ausschließlich UEFI-Betriebssysteme. Wählen Sie diese Option aus, um einen Server zu konfigurieren, der UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) unterstützt. Wenn Sie UEFI-fähige Betriebssysteme starten, kann diese Option durch die Deaktivierung von Legacy-Option für ROMs die Startzeit verkürzen.

      Wenn das Muster von einem Thinksystem Server übernommen wird, können Sie die Bootreihenfolge auf der Registerkarte Primäre Bootreihenfolge festlegen. Sie können die Bootreihenfolge beibehalten, die auf dem Server festgelegt ist, auf dem das Muster implementiert werden soll, oder die Bootreihenfolge der Bootoptionen nach Ihren Anforderungen konfigurieren. Die Bootpriorität von Booteinheiten in einer Einheitengruppe (Bootoption) wird jedoch nicht unterstützt.

    • UEFI zuerst, dann Legacy. Wählen Sie diese Option aus, um einen Server so zu konfigurieren, dass er zuerst per UEFI startet. Wenn hierbei ein Fehler auftritt, versucht der Server, im Legacy-Modus zu starten.

      Wenn das Muster von einem Thinksystem Server übernommen wird, können Sie die Bootreihenfolge auf der Registerkarte Primäre Bootreihenfolge festlegen. Sie können die Bootreihenfolge beibehalten, die auf dem Server festgelegt ist, auf dem das Muster implementiert werden soll, oder die Bootreihenfolge der Bootoptionen nach Ihren Anforderungen konfigurieren. Die Bootpriorität von Booteinheiten in einer Einheitengruppe (Bootoption) wird jedoch nicht unterstützt.

    • Bootmodus für ausschließlich traditionelle Betriebssysteme. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie einen Server konfigurieren wollen, dessen Betriebssystem den Start über eine Legacy-Firmware (BIOS) erfordert. Wählen Sie diese Option nur aus, wenn Sie Betriebssysteme starten, die nicht UEFI-fähig sind.

      Tipp
      Wenn Sie den Bootmodus „Nur Legacy“ auswählen (wodurch sich die Bootzeit erheblich verkürzt), können Sie keine FoD-Tasten (Feature On Demand) aktivieren.
      Wenn Sie diese Option auswählen, können Sie Folgendes angeben:
      • Primäre Bootreihenfolge. Sie können die Bootreihenfolge behalten, die auf dem Server, auf dem das Muster bereitgestellt wird, vorhanden ist. Sie können außerdem die „Bootmodus für ausschließlich traditionelle Betriebssysteme“-Bootreihenfolge festlegen und die Reihenfolge der Boot-Optionen definieren.
      • Wake-on-LAN-Bootreihenfolge (WoL). Sie können die aktuelle WoL-Bootreihenfolge behalten, die auf dem Server, auf dem das Muster bereitgestellt wird, vorhanden ist. Sie können außerdem die „Bootmodus für ausschließlich traditionelle Betriebssysteme“-Bootreihenfolge festlegen und die Reihenfolge der WoL-Boot-Optionen definieren.
    • Vorhandenen Bootmodus beibehalten. Wählen Sie diese Option aus, um die vorhandenen Einstellungen auf dem Zielserver beizubehalten. Bei der Bereitstellung des Musters werden keine Änderungen an der Bootreihenfolge vorgenommen.

  3. Wählen Sie die Registerkarte SAN-Boot aus, um ein Bootzielmuster auszuwählen und Booteinheiten anzugeben.
    Anmerkung
    Wenn Sie Fibre Channel-Adapter definieren und die virtuelle Adressierung bei der Definition der E/A-Adapter aktiviert ist, können Sie primäre und sekundäre SAN-Bootziele für die Fibre Channel-Adapter festlegen. Sie können mehrere WWPNs (Worldwide Port Name) und LUN-Kennungen (Logical Unit Number) für die Storage-Ziele angeben.