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Lokalen Speicher definieren

Sie können die Konfiguration des lokalen Speichers definieren, die bei der Implementierung dieses Musters auf die Zielserver angewendet wird.

Zu dieser Aufgabe

Anmerkung
  • Die integrierten Speichercontroller in Flex System x220, Flex System x222 und ThinkSystem-Servern unterstützen softwarebasierte RAID. Die Konfiguration von Software-RAID mit Konfigurationsmustern wird jedoch nicht unterstützt.
  • Wenn RAID mit Konfigurationsmuster konfiguriert wird und der Server ausgeschaltet ist, bootet der Server automatisch zur BIOS‑/UEFI-Konfiguration, bevor das Serverprofil aktiviert wird.

Vorgehensweise

Gehen Sie wie folgt vor, um die Konfiguration des lokalen Speichers zu definieren.

  1. Klicken Sie im Assistenten für neue Servermuster auf die Registerkarte Lokaler Speicher.

    Zeigt die lokalen Speicheroptionen im neuen Assistenten für Servermuster an.
  2. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus, um die Einstellungen für den lokalen Speicher zu definieren.
    • Speicherkonfiguration angeben. (Nur Einheiten ohne vorhandene RAID-Konfigurationen) Die RAID-Grundeinstellungen werden auf der lokalen Booteinheit während der Implementierung konfiguriert.

      Geben Sie die Speicherkonfiguration basierend auf der Speicheroption an. Sie können weitere Speicheroptionen hinzufügen, indem Sie auf das Symbol Hinzufügen (Symbol „Hinzufügen“) klicken.

      • RAID-Adapter. Wählen Sie die RAID-Stufe, Eigenschaften und die Anzahl der auf dem Server installierten Laufwerke aus. Es werden RAID 0, 1 und 5 unterstützt. Darüber hinaus können Sie erweiterte Datenträgereinstellungen auswählen, z. B. Stripe-Größe, Richtlinien und Anzahl der Hot-Spare-Laufwerke.

        ThinkSystem Server mit XCC-Version 2.1 und höher (ThinkSystem SR950 erfordert XCC-Version 1.4 oder höher): Sie können auch die RAID-Adapter-Steckplatznummer und die Nummern der Laufwerkpositionen angeben, um einen einzelnen Datenträger mit der verfügbaren Arraykapazität zu erstellen. In diesem Fall werden die RAID-Stufen 0, 1, 5, 6, 10, 50, 60 und 00 unterstützt. Darüber hinaus können Sie erweiterte Datenträgereinstellungen auswählen, z. B. Stripe-Größe, Richtlinien und Hot-Spare-Laufwerke.

        Anmerkung
        Stellen Sie auf dem Zielserver sicher, dass genügend Laufwerke des entsprechenden Typs vorhanden sind. Achten Sie zudem darauf, dass der RAID-Status der Laufwerke „Unconfigured Good“ lautet, wie im Abschnitt Laufwerke auf der Seite „Inventardetails“ des Servers angegeben (siehe Die Details eines verwalteten Servers anzeigen
      • Lenovo SD-Medienadapter. Legen Sie fest, wo der Datenträger und die Datenträgergröße erstellt werden sollen. Sie können auch erweiterte Datenträgereinstellungen auswählen, z. B Medientyp und Zugriffsrichtlinie.

      • ThinkSystem M.2 mit Spiegelung. Wählen Sie den PCI-Steckplatz, die RAID-Stufe, den Datenträgernamen und die Stripe-Größe aus, um einen einzelnen Datenträger mit der verfügbaren Arraykapazität zu erstellen.

        Tipp
        • Sie können mehrere ThinkSystem M.2 mit Speicheradaptern für die Spiegelung definieren, die sich jeweils in einem anderen PCI-Steckplatz befinden.

        • Für ThinkSystem Edge Server müssen Sie eine bestimmte PCI-Steckplatznummer angeben. Für andere ThinkSystem Server, auf denen nur ein M.2-RAID-Adapter installiert ist, können Sie „Erste Übereinstimmung“ (der Standardwert) oder eine bestimmte PCI-Steckplatznummer angeben.

      • Nichtflüchtiger Intel Optane DC Speicher. Wählen Sie den Typ des nichtflüchtigen Speichers, den Warnungsschwellenwert für den Prozentsatz der verbleibenden Kapazität und den Prozentsatz der als Speicher zu verwendenden Gesamtkapazität aus. (Der verbleibende Speicher wird als nichtflüchtiger Speicher genutzt).

        Achtung
        • Um nichtflüchtige Intel Optane DC-DIMMs zu konfigurieren, muss die Sicherheit deaktiviert werden und es darf kein Namespace erstellt werden.

        • Die Option „Sicherheit aktivieren“ wird nur unterstützt, sofern der Sicherheitsstatus für alle nichtflüchtigen Intel Optane DC-DIMMs im Server „Deaktiviert“ lautet.

        • Die Optionen „Sicherheit deaktivieren“ und „Sicheres Löschen“ werden nur unterstützt, wenn der Sicherheitsstatus „Gesperrt“ ist und der Verschlüsseltungstext für alle nichtflüchtigen Intel Optane DC-DIMMs im Server identisch ist.

        • Der Intel Optane DC PMEM-Sicherheitsstatus ist nicht im XClarity Administrator-Bestand enthalten. Sie können den Sicherheitsstatus manuell in der UEFI überprüfen.

    • Vorhandene Speicherkonfiguration auf Ziel beibehalten. Die vorhandene Speicherkonfiguration wird während der Implementierung nicht geändert. Wählen Sie diese Option aus, wenn die bereits auf dem Zielserver vorhandene Speicherkonfiguration verwendet werden soll.

    • Lokale Festplatte deaktivieren. (Nur Flex System x240 Rechenknoten) Der integrierte Speichercontroller und die Speicheroption ROM (UEFI und Legacy) werden während der Implementierung deaktiviert. Durch die Deaktivierung des lokalen Plattenlaufwerks wird bei einem SAN-Boot die allgemeine Bootzeit verringert.