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Speicherposition für verwaltete Server auswählen

Wählen Sie für einen oder mehrere Server die bevorzugte Speicherposition aus, an der das Betriebssystem-Image implementiert werden soll.

Vorbereitende Schritte

Lesen Sie sich die Überlegungen zu Speicher- und Boot-Optionen durch, bevor Sie eine Speicherposition auswählen (siehe Hinweise zur Betriebssystembereitstellung).

Sie können ein Betriebssystem auf den folgenden Arten von Speicher implementieren:
  • Lokales Festplattenlaufwerk

    Nur mit einem RAID-Controller oder einem SAS/SATA-HBA verbundene Datenträger werden unterstützt.

    Lenovo XClarity Administrator installiert das Betriebssystem-Image auf der zuerst aufgelisteten lokalen RAID-Festplatte auf dem verwalteten Server.

    Wenn die RAID-Konfiguration auf dem Server nicht ordnungsgemäß konfiguriert wurde oder inaktiv ist, kann Lenovo XClarity Administrator die lokale Festplatte möglicherweise nicht erkennen. Um das Problem zu beheben, aktivieren Sie die RAID-Konfiguration mithilfe von Konfigurationsmustern (siehe Lokalen Speicher definieren) oder über die RAID-Verwaltungssoftware auf dem Server.

    Anmerkung
    • Falls auch ein M.2-Laufwerk vorhanden ist, muss das lokale Festplattenlaufwerke für die Hardware-RAID konfiguriert werden.

    • Wenn ein SATA-Adapter aktiviert ist, darf der SATA-Modus nicht auf „IDE“ festgelegt sein.

    • Auf ThinkServer-Servern können Betriebssysteme nur auf der lokalen Festplatte implementiert werden. SAN-Speicher und integrierte Hypervisoren werden nicht unterstützt.

    • Bei ThinkServer-Servern ist die Konfiguration nur über die RAID-Verwaltungssoftware auf dem Server verfügbar.

    Ein Beispielszenario für das Implementieren von VMware ESXi 5.5 auf einem lokal installierten Plattenlaufwerk finden Sie unter ESXi auf einem lokalen Festplattenlaufwerk implementieren.

  • (Nur ESXi) Integrierter Hypervisor (USB oder SD-Medienadapter)

    Diese Position ist nur anwendbar, wenn ein VMware ESXi-Image auf verwalteten Servern implementiert wird.

    Beim integrierten Hypervisor kann es sich um eine der folgenden Einheiten handeln:
    • IBM Lizenz-USB-Stick (PN 41Y8298) oder Lenovo Lizenz-USB-Stick, der an einen bestimmten Anschluss an einem der folgenden Server angehängt ist:

      • Flex System x222

      • Flex System x240

      • Flex System x440

      • Flex System x480

      • Flex System x880

      • System x3850 X6

      • System x3950 X6

    • Auf den folgenden Servern installierter SD-Medienadapter:

      • Flex System x240 M5

      • System x3500 M5

      • System x3550 M5

      • System x3650 M5

      Außerdem muss das Laufwerk wie folgt konfiguriert werden:
      • Die entsprechenden Laufwerke auf dem Medienadapter müssen definiert werden.
      • Der Modus des SD-Medienadapters muss auf Betrieb festgelegt werden.
      • Als Eigentümer muss „System“ oder „Nur System“ festgelegt werden.
      • Es muss Schreib-/Lesezugriff festgelegt werden.
      • Dem Laufwerk muss die LUN-Nummer 0 zugeordnet werden.
      Wichtig
      Wenn der SD-Medienadapter nicht ordnungsgemäß konfiguriert ist, kann Lenovo XClarity Administrator die Betriebssystembereitstellung auf dem SD-Medienadapter nicht erfolgreich abschließen.

      Sie können den Modus des SD-Medienadapters in Konfiguration ändern und den Medienadapter über die Befehlszeilenschnittstelle des Management-Controllers mithilfe des Befehls sdraid konfigurieren. Weitere Informationen zum Festlegen des Modus für den SD-Medienadapter und zum Konfigurieren des Adapters über die Befehlszeilenschnittstelle finden Sie unter Onlinedokumentation für Integrated Management Module II.

    Wenn auf dem verwalteten Server zwei Hypervisor-Schlüssel installiert sind, wählt das VMware-Installationsprogramm den zuerst aufgelisteten Schlüssel für die Implementierung aus.

    Anmerkung
    Der Versuch, Microsoft Windows auf einem verwalteten Server zu implementieren, auf dem ein Hypervisor-Schlüssel installiert ist, kann zu Problemen führen, selbst wenn Sie nicht den integrierten Hypervisor-Schlüssel auswählen. Im Fall von Windows-Implementierungsfehlern entfernen Sie den integrierten Hypervisor-Schlüssel vom verwalteten Server. Versuchen Sie dann, Microsoft Windows erneut auf diesem Server zu implementieren.
  • M.2-Laufwerk

    Lenovo XClarity Administrator installiert das Betriebssystem-Image auf dem ersten M.2-Laufwerk, das auf dem verwalteten Server konfiguriert ist.

    Der M.2-Speicher wird nur auf ThinkSystem-Servern unterstützt.

    Achtung
    Wenn eine verwaltete Einheit sowohl nicht für Hardware-RAID konfigurierte lokale Laufwerke (SATA, SAS oder SSD) als auch M.2-Laufwerke besitzt, müssen Sie für die Verwendung von M.2-Laufwerken die lokalen Laufwerke deaktivieren, oder Sie müssen die M.2-Laufwerke deaktivieren, wenn Sie lokale Laufwerke verwenden möchten. Sie können interne Speichercontrollereinheiten und Legacy‑ sowie UEFI-ROM-Speicheroptionen mithilfe der Konfigurationsmuster deaktivieren, indem Sie „Lokale Festplatte deaktivieren“ auf der Registerkarte „Lokaler Speicher“ des Assistenten auswählen, oder ein Konfigurationsmuster aus einem vorhandenen Server erstellen und anschließend die M.2-Einheiten im erweiterten UEFI-Muster deaktivieren.
  • SAN-Speicher

    Lenovo XClarity Administrator installiert das Betriebssystem-Image auf dem SAN-Bootziel, das auf dem verwalteten Server konfiguriert ist.

    Die folgenden Protokolle werden unterstützt.
    • Fibre Channel

    • Fibre Channel over Ethernet

    • SAN iSCSI (nur mit Emulex VFA5.2 2x10 GbE SFP+ Adapter und FCoE/iSCSI SW oder Emulex VFA5.2 ML2 2x10 GbE SFP+ Adapter und FCoE/iSCSI SW Adaptern)

    Auf verwalteten Rack-Servern können Sie nur Windows oder RHEL im SAN-Speicher implementieren. Stellen Sie sicher, dass das SAN-Bootziel auf den verwalteten Servern konfiguriert ist. Sie können auch das FC SAN-Bootziel über ein Servermuster konfigurieren (siehe Bootoptionen definieren).

    Implementierung von VMware ESXi:
    • Lokale Festplatten müssen deaktiviert oder vom Server entfernt werden. Sie können die lokalen Festplatten über Servermuster deaktivieren (siehe Lokalen Speicher definieren).
    • Wenn mehrere SAN-Datenträger verfügbar sind, wird nur der erste Datenträger für die Implementierung verwendet.

    Stellen Sie sicher, dass der Betriebssystem-Datenträger, auf dem Sie die Installation ausführen, der einzige Datenträger ist, der dem Betriebssystem angezeigt wird.

    Ein Beispielszenario für das Implementieren von VMware ESXi 5.5 auf SAN-Datenträgern, die mit Servern verbunden sind, finden Sie unter ESXi auf SAN-Speicher implementieren.

Anmerkung
Auf jedem Server muss ein Hardware-RAID-Adapter oder SAS/SATA-HBA installiert und konfiguriert sein. Das Software-RAID, das in der Regel auf dem integrierten Intel SATA-Speicheradapter oder Speicher vorhanden ist und als JBOD eingerichtet wurde, wird nicht unterstützt; falls jedoch ein Hardware-RAID-Adapter nicht vorhanden ist, ist das Festlegen des AHCI SATA-Modus für den SATA-Adapter für die Betriebssystemimplementierung oder das Festlegen unkonfigurierter funktionierender Festplatten auf JBOD in einigen Fällen möglich. Weitere Informationen finden Sie unter Betriebssystem-Installationsprogramm kann das Plattenlaufwerk nicht finden, auf dem Sie installieren möchten..

Vorgehensweise

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Speicherposition für mindestens einen verwalteten Server auszuwählen.

  1. Klicken Sie auf der Menüleiste von Lenovo XClarity Administrator auf Bereitstellung > BS-Images implementieren, um die Seite „BS-Images implementieren“ anzuzeigen.
  2. Wählen Sie die Server aus, für die Sie die Speichereinstellungen ändern möchten.
  3. Klicken Sie auf Ausgewählte ändern > Speicherposition, um die Prioritätenfolge der Speicherpositionen für alle ausgewählten Server zu ändern. Wenn die erste Speicherposition nicht kompatibel ist, wird versucht, die nächste Speicherposition zu verwenden.

    Zeigt das Dialogfenster „Lokalen Speicher bearbeiten“ für alle Server an.

    Sie können die Priorität für die folgenden Speicherpositionen festlegen:

    • Speicherplatz auf lokalem Festplattenlaufwerk verwenden

    • Integrierten Hypervisor (USB oder SD-Medienadapter) verwenden, wenn ESXi ausgewählt ist

    • M.2-Laufwerk verwenden

    • SAN-Speicher verwenden

  4. Wählen Sie für jeden Server in der Spalte Speicher die bevorzugte Speicherposition aus, an der das Betriebssystem-Image implementiert werden soll. Sie können unter den folgenden Werten auswählen (die den Werten im vorherigen Schritt entsprechen).
    • Lokale Festplatte
    • Embedded Hypervisor
    • M.2-Laufwerk
    • SAN-Speicher

    Wenn Sie SAN-Speicher, wird ein Dialogfenster angezeigt, in dem Sie den SAN-Datenträger konfigurieren können. Stellen Sie sicher, dass der Ziel-SAN-Datenträger während der Bereitstellung erreichbar ist.

    Wenn die ausgewählte Speicherposition nicht mit dem Server kompatibel ist, versucht Lenovo XClarity Administrator, das Betriebssystem in der Speicherposition zu implementieren, die laut der im vorherigen Schritt definierten Rangfolge als Nächste angegeben ist.